Alltag nachhaltig

Ich habe gerade ganz viel Freude am Reparieren(lassen). In Werkstätten von Österreichern mit Migrationshintergrund hab ich bereits 2x das Display meines Handys und das Display meines Laptops tauschen lassen. Großer Vorteil gegenüber dem „Service“ meines Handy-Netzbetreibers: alle Daten sind erhalten geblieben und bereits nach 2 Tagen habe ich das voll funktionstüchtige Gerät wieder zurückerhalten. Die freundliche und hilfsbereite Beratung im kleine Laden in Eisenstadt hat meinen Sohn bewogen, sich da ein gebrauchtes Smartphone zu kaufen. Wir sind Stammkunden.

Beim Laptop ging’s nicht ganz so schnell und eine Firma die preislich halbwegs im Rahmen war habe ich nur in Wien gefunden, aber jetzt erfreut mich die klare Sicht auf den intakten Bildschirm und die Unannehmlichkeiten der letzten Wochen sind vergessen.

Weil zur Zeit offenbar alle meine Geräte nach Erneuerung streben, war auch die Waschmaschine undicht. Ich hab’s mit einem Spezial-Kleber für Gummi gelöst und den Riss im Dichtungsring selbst geklebt. Investition: 15 Euro. Die Kochwäsche mag der Kleber nicht so ganz, dannach muss ich neu auftragen. Aber was soll’s. Nächste Woche ist noch das Auto dran und darf ein weiteres Jahr mit mir durch’s Leben fahren. Denn: es ist in jedem Fall besser für die Umwelt, ein Auto, trotz höherem CO2 Verbrauch bis zum Ende der Lebensdauer zu fahren, als neu zu kaufen. Denn das CO2 das bei der Produktion von neuen Autos (innsbesondere Hybrid-angetrieben) freigesetzt wird, kann durch den sparsameren Verbrauch nicht eingeholt werden.

Ich find’s fein – kann an den genau auf meine Bedürfnisse eingerichteten Geräten weiterarbeiten, selbst kreativ Ideen umsetzen, unterstütze regionale Wirtschaftstreibende und by the way habe ich mir einige hundert Euro gespart.

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